Kürbissuppe mit Rosmarin und Walnüssen

Last Christmas, I gave you my heart but the very next day you gave it away
This year, to save me from tears I’ll give it to someone special

Ja richtig, bald geht es wieder los mit dem Ohrwurm der Weihnachtszeit – manch einer liebt es, manch einer hasst es – ich falle da ganz klar in Kategorie eins. Aber ich weigere mich momentan noch etwas gegen die Weihnachtszeit. Immerhin habe ich mich gerade erst mit dem Herbst abgefunden. Aus diesem Grund gibt es heute auch noch kein Vorweihnachtliches Rezept, sondern ein Herbst-Rezept.

Nämlich die gute, alte Kürbissuppe – ja ich weiß, wie langweilig, Kürbissuppe kennt doch jeder und ist im Herbst auf jedem Blog zu finden. Ganz genau, nun auch auf meinem.

Kürbissuppe im herbst

Mal ganz ehrlich, was hätte denn besser in dieses Fotoset gepasst? Die leuchtend orange Suppe passt einfach ganz hervorragend zu dem Ahorn-Laub. Außerdem liegen ja auch die Hokkaidos als Deko da , dann müssen sie auch in die Schüssel. Ich habe das klassische Rezept auch etwas aufgehübscht, sodass ich euch ein individuelles Kürbissuppen-Rezept geben kann.

Kürbissuppe mit Walnüssen

Kürbissuppe mit Rosmarin und Walnüssen Zutaten

  • 1 Hokkaido Kürbis
  • 2 Knoblauch Zehen
  • Gemüsebrühe (wir haben meist selbstgemachte Brühe in der TK)
  • 1 Zwiebel
  • etwas Muskat
  • 1-2 Zweige Rosmarin
  • etwas Weißwein
  • Pfeffer & Salz
  • Rosmarin
  • 1 handvoll Walnüsse

 

Kürbissuppe

Zubereitung Kürbissuppe mit Rosmarin und Walnüssen

Schritt 1: Den Hokkaido-Kürbis waschen und in Würfel schneiden. Beim Hokkaido kann man die Schale mitessen – ist diese also in Ordnung und ihr wisst wo die Kürbisse herkommen, kann man diese getrost dran lassen. Ansonsten lieber vorher schälen. Die Zwiebeln und den Knoblauch klein hacken.

 

Schritt 2: Die Kürbiswürfel und Zwiebeln in einem Topf mit Olivenöl anrösten, so können sich die leckeren Aromen besser entfalten. Das Ganze sollte nicht länger als 5 Minuten dauern.
Schritt 3: Nun den Knoblauch und 1-2 Rosmarinzweige dazu geben und maximal noch eine Minute rösten. Nun das Ganze mit Weißwein ablöschen. Die Menge an Wein sollte man nach Gefühl dazu geben, je nachdem wie groß der Kürbis ist. Das kann dann auch mal eine halbe Flasche sein. Je nachdem wie groß euer Topf ist 🙂 Nach dem Ablöschen den Herd auf niedrige Stufe stellen.
Schritt 4: Nun etwas Gemüsebrühe dazugeben und noch etwas köcheln lassen bis der Kürbis schön weich ist, denn nun wird das ganze püriert. Denkt daran, den Rosmarinzweig vor dem mixen heraus zu nehmen. Ich nehme dazu einen Stabmixer. Ist die Suppe noch zu dick einfach etwas mehr Brühe dazu geben.
Schritt 5: Die Suppe nun mit Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken. Wer öchte, kann auch noch etwas Rosmarin dazu geben, je nachdem wie stark ihr den Geschmack haben wollt.
Schritt 6: Die Walnüsse könnt Ihr als Dekoration beim Servieren dazugeben, denn in der Suppe würden Sie aufweichen.

 

Kürbissuppe Rezept

 

Wer mag, kann das Kerngehäuse aus dem Kürbis noch weiter verwenden. Dazu den Kürbismatsch gut waschen und die Kerne aussortieren. Zum trocknen auf ein Küchentuch legen und nochmal gut abtupfen. Nach 2-3 Tagen sollten die Kerne getrocknet sein. Die Kerne kann man dann entweder nächstes Jahr im Garten aussähen oder für andere leckere Rezepte verwenden. Im Brot machen sie sich ganz hervorragend.

Wie ihr seht ist eine Kürbissuppe wirklich nicht schwer und dauert nicht lang. Das schlimmste ist eigentlich das Zerlegen des Kürbis. Naja und das schneiden der Zwiebel….ich habe ja wirklich schon alle Tricks ausprobiert, heule dabei aber immer wie ein Schlosshund. Ich werde es wohl mal mit einer Taucherbrille versuchen…Ich glaube bei mir würde auch keiner mehr nachfragen, warum ich mit Taucherbrille in der Küche stehe..Zur Not kann ich sagen ich übe in der Spüle das Tauchen.

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