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Vor ein paar Wochen, als die Sauerkirschen reif waren, habe ich von unserem kleinen Baum sage und schreibe 8!!KG Sauerkirschen geerntet. Das ernten gestaltete ich allerding etwas schwieriger als gedacht, denn meine bessere Hälfte war nicht zugegen und irgendwie mussten die Kirschen vom Baum. Blöd nur, dass ich mich auf der Leiter maximal zwei Stufen hoch trau. Was gut das es Mama gibt und sie ganz in der Nähe wohnt. Also Mama angerufen, Mama kam vorbei und Mama ging auf die Leiter. So kam ich bzw. sie dann auch an die obersten Kirschen ran.

Einige sind auf dem Kuchen gelandet, andere im Müsli. Der Großteil jedoch im Tiefkühlfach. Dort haben sie auf Ihren Einsatz gewartet. Da wir hier nun nochmal mit tollen Sommerlichen Temperaturen gesegnet werden, dachte ich mir es ist an der Zeit für ein leckeres Sauerkirsch-Eis. Eisrezepte gibt es bisher nicht auf meinem Blog und das soll sich nun schnell ändern.

Sauerkirsch-eis
Das Sauerkirsch-Eis ist kein klassisches Eisrezept, da ich weder zuviel Sahne noch Ei in meinem Eis haben wollte. Also habe ich mal etwas anderes ausprobiert und geschmacklich ist es erstaunlich gut gelungen. Die Konsistenz ist auch schön cremig, wenn man es nicht so wie ich in die Tiefkühltruhe packt, die eine Temperatur von -32° Celsius hat. In jeder normalen Kühltruhe sollte das Eis nicht zu hart und leicht cremig sein.

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Sauerkirsch-Eis mit Cacao Nibs Rezept

Zutaten

350g Naturjoghurt (nehmt Joghurt mit etwas mehr Fett – JA bei Eis sollte man das machen, umso besser wird es)
100g Sahne
40g Rohrzucker
200g Sauerkirschen
30g Cacao Nibs zum bestreuen

Eine Eismaschine benötigt ihr nicht unbedingt zur Zubereitung. Natürlich könnt ihr das Eis auch mit der Maschine machen, aber es geht mit einer geeigneten Form auch ohne.

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Zubereitung

Schritt 1:  Die Sahne aufschlagen und mit dem Joghurt und dem Rohrzucker gut verrühren und kurz beiseite stellen.

Schritt 2:  Die entsteinten Kirschen etwas pürieren. Macht nicht alle Kirschen klein, einige kann man halbieren und andere auch ganz lassen. So gibt es etwas Abwechslung im Eis.

Schritt 3: Die pürierten Kirschen vorsichtig mit den restlichen Zutaten verrühren. Nun könnt ihr noch die halbierten und ganzen Kirschen zugeben. Hebt euch noch etwas für das „Topping“ auf.

Schritt 4: Gebt nun alles vorsichtig in eine Form. Ich habe die ganzen Kirschen oben auf das Eis gelegt und dann die Cacao Nibs drüber gestreut. Einige versinken im Eis, so dass ihr nochmal welche nachlegen könnt wenn es etwas angefroren ist. Deckt alles mit etwas Frischhaltefolie oder einem Deckel für eure Form ab und stellt es in die Kühltruhe.

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Je nach Temperatur eurer Kühltruhe sollte das Sauerkirsch-Eis mindestens 5 Stunden dort bleiben. Wie gesagt, unsere TK ist echt kalt und das Eis war etwas zu lang dort drin, weswegen es etwas sehr stark gefroren ist. Wenn man es kurz antauen lässt, sollte es die ideale Konsistenz haben. Die Cacao Nibs geben dem ganzen nochmal einen ganz besonderen Geschmack. Es ist nämlich keine richtige Schokolade, sondern roher Kakao, der noch alle Nährstoffe enthält. Die Kakaobohnen werden nur leicht fermentiert und nicht geröstet.  Die  WYLD „Smile Supplier“ schmecken etwas bitter, wie etwa sehr dunkle Schokolade, hat dabei aber weniger Kalorien und ist auch noch gesund. Durch den bitteren Geschmack passen sie super in das Sauerkirsch-Eis und runden den Geschmack ab.

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Das Schokolade -ja nach Art der Verarbeitung- eigentlich total gesund ist muss ich euch ja nicht erzählen oder? Es gibt zahlreiche gesunde Inhaltsstoffe, die in der Kakaobohne enthalten sind: Ungesättigte Fettsäuren, Antioxidantien, Magnesium, Eisen, Kalzium, und Ballaststoffe. Zudem ist die Kakaobohne frei von Zucker, den wir ja so oder so schon im Eis haben. Schokolade ( Vollmilch ist übrigens nicht damit gemeint) ist gut fürs Hirn, Herz und für die Figur, wenn man sie in Maßen genießt. Also nicht mit Schoki vollstopfen, sondern lieber mal ein paar Cacao Nibs knabbern.

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