Meine letzte Mondfinsternis habe ich als Kind beobachtet – wie alt ich genau war, weiß ich nicht mehr, aber ich fand es damals schon beeindruckend. Von der Mondfinsternis in diesem Jahr habe ich erst in letzter Minute mitbekommen.

Als passionierte Hobbyfotografin habe ich natürlich alles zusammengesucht, was ich für das Fotografieren der Mondfinsterniss benötige. Ich habe mich vorher natürlich noch etwas im Internet belesen – es sollte ja keine normale Mondfinsternis werden, sondern mit Blutmond….Was das heißt? Keine Ahnung, aber der Mond ist in einen Rotton gefärbt….

 

Ich habe also mein Stativ am Fenster des Dachbodens stationiert – der höchste Punkt in der Umgebung. Ab ca. 21.00 wartete ich darauf, dass der liebe Mond sich blicken lässt – vergebens!

 

Um ca 23.30 schob sich die Wolkendecke dann doch noch auseinander und ich konnte für ca. 5 Minuten etwas vom Mond sehen. In dieser Zeit musste ich dann auch noch mit den Kameraeinstellungen herumprobieren.

Und was soll ich sagen, die meisten Bilder sind nix geworden….die Ausbeute war sehr sehr mager – ein Bild um genau zu sein und das ist auch noch leicht verwackelt…

Nun ja, die nächste Mondfinsternis ist wohl 2015 – bis dahin kann ich die Mondfotografie nochmal etwas üben:)

Mondfinsternis
Mondfinsternis 2011 – Blutmond